„Homöopathisiertes“ Eigenblut

Die Eigenblutbehandlung ist ein altes, seit Jahrhunderten angewandtes Heilverfahren. Leider gerät sie immer mehr in Vergessenheit und das ganz zu Unrecht, denn gerade in den letzten Jahren konnten viele neue Erkenntnisse über die heilender Wirkung der Eigenblutbehandlung gewonnen werden.
Beim Erwachsenen werden einige Tropfen Blut mithilfe einer dünnen Nadel entnommen. Bei Kindern und Kleinkindern erfolgt dies – wenn nicht sowieso im Rahmen einer Laboruntersuchung Blut benötigt wird – durch einen Stich in die Fingerbeere oder die Ferse.
Danach wird das Blut nach homöopathischen Grundsätzen als Arznei aufbereitet. Dazu wird das Blut in einer genau festgelegten Abfolge „verdünnt“ (= potenziert). Der Patient erhält dann mehrere kleine Fläschchen, die mit dem jeweiligen Verdünnungsgrad (Dilution, D…) beschriftet sind. Je nach Krankheitsbild kommen andere Verdünnungen zum Einsatz, ebenso ist das Einnahmeschema auf den jeweiligen Patienten und seinen aktuellen Zustand abgestimmt.
Die Tropfen können entweder unverdünnt, oder mit Wasser, am besten morgens und abends vor der Mahlzeit, eingenommen werden. Sie haben aber keinen wirklichen Eigengeschmack. Zu Beginn jeder Einnahmewoche wird eine neues Fläschchen angebrochen, die Reste in den anderen Fläschchen werden weggeschüttet!

 

Anwendungsbereiche:

Allergische und entzündliche Erscheinungen im Bereich von:
  • Augen
  • Nase
  • Nasennebenhöhlen
  • Rachen
  • Ohren (auch bei Tubenkatarrh und Schwerhörigkeit, besonders bei Kindern)
  • Bronchien
  • Blase
  • Ekzeme (alle Arten)
  • Autoimmunerkrankungen (z.B. Polymyositis, Lupus erythematodes, chronisch-aggressive Hepatitis, usw.)