Eigenurin-Behandlung

Der Urin des Patienten wird in einem sterilen Glas aufgefangen. Bei Frauen sollte möglichst Mittelstrahlurin verwendet werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass KEIN AKUTER Harnwegsinfekt vorhanden ist!

Der Urin wird steril filtriert und zusammen mit Lokalanästhetikum in einer Spritze gemischt und sofort in das Gesäß injiziert. Begonnen wird im Allgemeinen mit 0,5 bis 1,0 ml Urin. Die Urinmenge wird langsam auf bis zu 2 ml gesteigert.

Anfangs wird 1 mal pro Woche gespritzt, bei gutem Ansprechen wird der Abstand verlängert.
Sollte nach der 4. Injektion keine Besserung eingetreten sein, ist nicht mit einer Änderung des Krankheitsbildes zu rechnen und die Therapie wird abgebrochen.

Anwendungsbereiche:

  • Allergische Reaktionen (Schnupfen, Husten, spastische Bronchitis, Asthma, Neurodermitis)
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • nervöse Störungen, insbesondere bei Frauen